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Schulchronik der Volksschule Erpfendorf



In der Gemeinde Kirchdorf gibt es drei Volksschulen:
 
Volksschule Kirchdorf: fünfklassig
Volksschule Gasteig:  einklassig
Volksschule Erpfendorf:     dreiklassig

 
Erpfendorf gehörte wahrscheinlich zu jenen Schulen, die im Zuge der "Allgemeinen Schulordnung" vom 6.12.1774 im Landgericht Kitzbichl errichtet wurden. Der Unterricht fand vermutlich im "Alten Schulhaus" statt, das straßenseitig gegenüber dem heutigen Schulhaus lag. Es wurde erst 1998 abgerissen. Die Schule wurde einklassig geführt. Der Bau eines größeren Schulhauses wurde notwendig. Im Jahre 1912 wurde das neue Schulhaus mit zwei Klassen errichtet, aber einklassig geführt.

71 Schüler besuchten im Schuljahr 1912/13 die Volksschule Erpfendorf. Ab 1918/19 wurde die Schule zweiklassig geführt.

Ab 1949/50 wurde die Volksschule erstmals dreiklassig, ab 1991/92 vierklassig geführt.
Seit 2005 gibt es an unserer Schule auf Grund kleinerer Schülerzahlen wieder Abteilungsunterricht.

Im Schuljahr 2008/09 besuchen 54 SchülerInnen die Volksschule Erpfendorf.

 

 

Du findest uns hier:


 

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Grund zum Feiern gab's 2007


 
Liebe Gäste, liebe Freunde,
liebe einheimische Gemeinde!

 

Zu feiern gibt's zu dieser Stund

Für viele einen guten Grund:

Als 50jährige stelle ich zuerst vor

Die Kirche und den Kirchenchor.

Die Bundesmusikkapelle mit viel Schwung

Ist wie der Tourismusverband auch 50 Jahre jung.

Viel älter noch als diese vier

Ist die Volksschule Erpfendorf hier.

In der Chronik hab ich nachgeschaut

Sie wurde vor 95 Jahren erbaut.

Das alte Schulhaus wurde zu klein

 Für damals 70 Kinderlein.

Der Bürgermeister Krepper, alias Pechtlbauer

Gewährte kurze Bauzeitdauer.

Sollte die Schule bis 1.9.1912 nicht fertig sein,

zahlt der Unternehmer 50 000 Kronen in die Gemeindekassa ein.

Doch alles verlief genau nach Plan,

am 1.9.1912 fing der Unterricht an.

Es wurde, wie's die Chronik berichtet,

auf eine Wärmestube nicht verzichtet.

Im April 1913 war's dann so weit,

da wurde die neue Schule eingeweiht.

Einklassig geführt, wie auch immer,

trotz der zwei neuen Klassenzimmer

Der erste Schulleiter blieb 15 Jahr.

Vielleicht weiß jemand, dass das Johann Gröhsl war

Für Pfarrer Josef Kofler war's freudige Pflicht

Er übernahm den Religionsunterricht.

Während der Kriegswirren in unserem Land

War Karl Reitmeir Schulleiter, euch allen bekannt.

Doch leider musste er wie die meisten

Sogar noch 1945 Kriegsdienste leisten.

Die Schule brauchte auf jeden Fall

Einen Schulleiter, das war Anton Kaufmann aus Hall.

Ihm zur Seite stand Lehrerin Eugenia Eder,

an den Ausflug auf die Steinplatte erinnert sich jeder.

Auch das Widmann Fräulein aus Kirchberg in Tirol

Fühlte sich 12 Jahre lang an unserer Schule sehr wohl.

Von 1951 bis 1957 gab es in unserer Schule sogar

Für hl. Messen 2mal wöchentlich einen Aushilfsaltar.

Matthias Schwab war Pfarrer in unserem Ort.

1951 zog Schulleiter Kaufmann von hier wieder fort.

Hall war sein neuer Wirkungskreis,

er wurde bedankt für Müh und Fleiß.

Auch das Fräulein Maria Mauracher

Verließ uns und lehrte danach die Auracher.

Mitterer Toni, froh und heiter,

war bis 1961 an unserer Schule der Leiter.

Aus Kitzbühel war eine Probelehrerin da,

namens Fräulein Lechner Theresia.

Aus Kundl  kam 1956 ein taktes Madl

Als Lehrerin zu uns, die Josefine Gradl.

Sie hat sich später Minhard geschrieben

Und ist bis 1964 an unserer Schule geblieben.

1961 kam ein neuer Leiter

Es war aus Kundl der Herr Johann Reiter

Frau Inwinkl und Frau Späth, so der Bericht

Führten zu der Zeit auch den Unterricht.

1967 hab ich mich draußt auf dem Feld

Beim Bgm. Nothegger als neue Lehrerin vorgestellt.

„Ja Dianei!“, rief er und nahm den Huat o,

„ja sag amoi, was tuast denn du do?“

Mein Aussehen war zwar damals schmächtig,

doch ich entwickelte mich prächtig.

Und ich begann mein Selbstvertrauen

Continuierlich aufzubauen.

Interimsmäßig hab ich, was keiner bestreitet,

schon sehr früh die Schule im Ort hier geleitet.

Bis zur 8. Schulstufe drückten die Schüler die Bank.

Endlich, ca. 1972, dem Minister sei Dank,

wurde die Hauptschule für alle Pflicht,

dies erleichterte sehr den Unterricht.

Seit 1979 sitz ich auf dem Direktorstuhle

Und leite also die Geschicke der Schule.

Und ich frag mich ernsthaft heute:

War es das Klima oder waren’s die Leute,

dass ich soviel Tag und Jahr

die längstdienende Lehrerin bin und war.

Nun gilt es aber zu bedenken:

Was sollen wir der Schule schenken?

Denn sie ist das Geburtstagskind.

Also, kommt ein Vorschlag nun geschwind?

 

Ja, liebe Gäste, 2o1o

Soll ein Turnsaal neu entstehn.

Dann hab’ n wir wieder einen Grund

Zu feiern froh in dieser Rund.

Dir. Huber Monika